BOGY steht fĂĽr Berofsorientierung am Gymnasium.
Organisiert durch das BilSE-Institut haben unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen in diesem Jahr das erste Mal aus einer Vielzahl an Angeboten wählen können und so am BOGY-Projekt teilgenommen.
In jedem Angebot wurden zwei Berufsfelder erkundet. Unter den Angeboten waren:
- Planung eines Abiballs: Hatel&Gastronomie und Veranstaltungs-Management
- Food Posts: Hotel und Gastronomie und Medien-Design
- Notfall auf See: Seefahrt und Medizin
- Metallrose: Metall und Logistik
- 3D-Druck im Restaurant: Restaurant&Gastronomie und Druck
Eine Woche lang waren die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler in einer Gruppe von 5-8 Teilnehmern in ihrem Angebot und haben die Berufsfelder hautnah miterlebt.
Erste Erfahrungen machten Lust auf mehr oder auch nicht. So kann Berufsorientierung gelingen!
Am Freitag wurden die Ergebnisse und Erlebnisse in der Schule präsentiert.
Vielen Dank an das BilSE-Institut und die Betreuer fĂĽr die zahlreichen Erfahrungen.
(Klasse 10/3 nach den erfolgreichen Präsentationen)
FĂĽr ganz Interessierte folgt nun ein Bericht ĂĽber die BOGY-Woche:
Im Rahmen der BOGY- Projektwoche hatten wir die Möglichkeit, an einem Projekt in der Metallwerkstatt teilzunehmen, das sich hauptsächlich mit dem Bereich Metallbau beschäftigte. Gegen Ende der Woche erhielten wir auch einen kurzen Einblick in den Bereich Logistik, der jedoch eher oberflächlich blieb. Eine etwas intensiviere Auseinandersetzung mit diesem zweiten Bereich hätte das Gesamtbild besser abgerundet. Während der Woche bestand unserer Aufgabe darin, eine Rose aus Kupferblech herzustellen. Das war körperlich und handwerklich herausfordernd, besonders das Schneiden der Blätter mit der Kupferschere sowie das Einfeilen der Zacken erforderte viel Geduld, Kraft und Genauigkeit. Anfangs fiel mir der Einstieg schwer , da alles neu war und ungewohnt. Doch im Laufe der Tage habe ich gelernt, wie wichtig es ist, geduldig zu bleiben, sich Zeit zu nehmen und sich nicht direkt unter Druck zu setzen. Diese Erfahrung hat mir geholfen, besser mit Stress umzugehen und offener für neue Herausforderungen zu sein. Am Ende der Woche waren wir sehr stolz auf das Ergebnis – die selbstgemachte Metallrose. Besonders viel Freude hat mir das Verpacken der Rose am letzten Tag gemacht, da man das fertige Produkt in der Hand halten und den Erfolg sichtbar machen konnte. Insgesamt war es eine lehrreiche Woche, in der wir viel Neues ausprobiert und dazugelernt haben. Ein besonders positiver Aspekt war unser Betreuer. Er hat uns die Aufgaben sehr verständlich erklärt, uns Schritt für Schritt begleitet und war jederzeit hilfsbereit. Durch seine freundliche und geduldige Art hat er wesentlich dazu beigetragen, dass wir uns gut zurechtgefunden haben und mit Freude den Aufgaben gearbeitet haben. Dafür sind wir sehr dankbar. Auch die Teamarbeit in unserer Gruppe war ein großes Plus. Wir haben gut miteinander kommuniziert, Aufgaben sinnvoll verteilt und einander unterstützt. Es war schön zu erleben, wie effektiv und harmonisch Zusammenarbeit funktionieren kann. Trotz allem haben wir festgestellt, dass ein Beruf im Bereich Metallbau nicht zu unseren persönlichen Interessen und Stärken passt. Diese Erkenntnis war für uns sehr wichtig und zeigt, wie sinnvoll solche Praktikumswochen sind – nicht nur um einen Beruf kennenzulernen, sondern auch, um sich selbst besser einschätzen zu können.
