Afrikas Berg-Regenwälder speichern mehr Kohlenstoffdioxid als gedacht. Die Wissenschaftler gingen von knapp 90 Tonnen aus, doch im Durchschnitt sind es knapp 150 Tonnen pro Hektar, was bedeutet, dass die einzelne Bäume mehr Kohlenstoffdioxid als in den Amazonas von Südamerika speichern. Die Wissenschaftler haben 44 Bergregionen in 12 afrikanischen Ländern untersucht, um auf das  Ergebnis zu kommen. Der tropische Bergwald ist wichtig für das lokale Klima und den Niederschlag vor Ort-und weltweit gesehen als Speicher von Kohlenstoff. Aber die Wälder schrumpfen, der Waldverlust am Klimascharo in den letzten 140 Jahren betrug rund 50%. Seit dem Jahr 2000 ging 800.000 Hektar des alten Regenwald verloren aufgrund des trocknem Klimas, was zu Feuer führte und die illegale Abholzung. Der Bergwald ist der Hauptwasserquelle für etwa 1,3 Millionen Menschen und hat nützliche Pflanzen, für Medizin, Feuerholz, Baumaterial oder Nahrung. Um den Wald zu helfen soll man die Menschen dort über Natur-und Umweltschutz aufklären und Gesetze in diesen Gebieten besser durchsetzten.

Feuer auf dem Kilimandscharo (Archivbild: Oktober 2020) | picture alliance/dpa  Brand im Oktober 2020

 Quelle

14.09.2021